What to do in SEATTLE

Das Ende einer langen Reise fällt oft nicht leicht. Seattle wirkte nach Tagen in der Natur und der Weite des amerikanischen Nordens wie ein kulturelles Mekka. Es lebe die Pop-Kultur, Musik und der Underground!

An zwei Tagen lässt sich eine so vielfältige Stadt, voller modernen Lebens und faszinierender Vergangenheit, kaum erschließen. Zu verklüftet ist das Stadtgebiet, das auf einem Sumpf erbaut wurde und dessen Stadtteile durch Seen, Buchten und Flüsse voneinander getrennt sind.

Downtown

Mit dem Wassertaxi ist Downtown von West Seattle nur einen bequemen Katzensprung entfernt. Man landet direkt an den Piers und kann gemütlich in das Stadtgebiet eintauchen.

Im Gegensatz zu New York wirkt die Stadt eher gedrungen. Die Hochhäuser sind weniger hoch und eher wuchtig.

Dem Pike Market Place statteten wir nur einen kurzen Besuch ab. Mir blieb vor allem die ekligen Kaugummiwand in Erinnerung. Was soll das, ernsthaft?

Durch das Stadtgebiet schlenderten wir zum Aussichtsturm Needle. Unser Ziel war eigentlich das Glass Museum. Die modernen Glas-Skulpturen strahlen wunderbar in der Sonne. Aber nicht für 40 Dollar.

Nach unseren ausgiebigen Shoppingvergnügungen auf der Reise reichte es gerade noch für eine Fahrt mit der berühmten Monorail zum Pier zurück.

Pioneer Square und der Untergrund

Die aberwitzige Geschichte um den Pioneer Square und den Seattler Untergrund ist einen eigenen Beitrag wert. Schaut doch mal hier vorbei

Kubota Garden

Den letzten Morgen kurz vor unserer Abreise verbrachten wir in einem japanischen Garten. Wie auch in Vancouver, lebt in Seattle ein großer asiatischer Bevölkerungsanteil. Der Kubota Garden wurde bereits in dern 30er Jahren angelegt.

Verschlungene Wege, dezent angelegte Beete und vereinzelt aufgestellte Pagoden laden zum Verweilen ein. Für die letzten Stunden in der Stadt suchten wir uns einen der versteckten Plätze für ein Picknick auf.

Das Washingtoner Umland

Washington wird durch eine vielfältige Landschaft gezeichnet. Auf den weiten, trockenen Steppen im Osten weiden einsame Kühe. Im Herzen des Bundesstaates kündigen endlose Apfelplantagen und Kartoffelfelder von einer fruchtbaren Landwirtschaft. Und im Norden schmiegen sich dichte Tannenwälder an gewaltige Bergmassive.

Abseits der Interstate fuhren wir auf kleinen Landstraßen von Conell in Richtung des Mount Rainier einmal quer durch das Land. Bei strahlend blauem Himmel besuchten wir Yardsales an der Straße und kauften frisches Obst.

Ein Ausflug zum Mount Rainier

Der massive Mount Rainier steht wie ein Mahnmal in der Landschaft. Auch hunderte Kilometer entfernt sieht man ihn aus der Landschaft ragen. Wegen seiner einzigartigen Natur und wegen der Hoffnung auf mehr Tourismus durch die lokale Eisenbahngesellschaft wurde der Berg bereits 1899 zum National Park ernannt.

Seinen Namen erhielt er durch George Vancouver. Er war der erste Europäer, der den Berg erblickte und forderte so das Namensrecht ein. Er benannte ihn nach seinem Freund Admiral Rainier. Er erwies sich als sehr leidenschaftlicher Freund, der letzte Ausbruch des Vulkans ist kaum 100 Jahre her.

Heute wird der Nationalpark wegen seiner bezaubernden Natur geschätzt. Wilde Blumenwiesen, schroffe Felsklippen und dunkle Wäldern prägen sein Antlitz. In der Gegend um Paradise tummeln sich zutrauliche Murmeltiere um die Wanderwege herum.

West Seattle und Alki Beach

In West Seattle gönnten wir uns für die letzten Tag das, was am nächsten an klassischen Urlaub herankommt. Durch einen Zufall gastierten wir in einem ganzen Haus in einer netten Wohngegend beim Alki Beach.

Wir flanierten an der Promenade und beobachteten das Geschehen am Stand. Radfahrer, Skater, Jogger, Beachvolleyballer und Badegäste tummelten sich an dem endlosen Sandstrand.

Am Horizont erblickten wir die Berge des Olympic Nationalparks. So schließt sich der Kreis unserer Reise in den amerikanischen Nordwesten 2017!

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