Und täglich grüßt das Murmeltier – Borkum 2015

Unser erster Tag auf Borkum begann, wie ein Urlaub nicht besser beginnen kann, mit einem Gewitter auf See. Wir hatten uns pünktlich um halb acht Uhr morgens am kleinen Borkumanleger im Emdener Außenhafen getroffen bei strahlendem Sonnenschein.

 

Borkum_Wappen Ostfriesland

 

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Müde und erholungsbedürftig hatten wir uns vor den agilen Rentnern und lauthals streitenden Familien aus NRW einen sonnigen Platz an Deck gesucht. Die MS Ostfriesland legte pünktlich ab und schon nach kurzer Zeit fielen die ersten, dicken Regentropfen. Dem Unwetter schien die Niederlande gut zu gefallen, sodass wir zwar Blitze sahen und Donner hörten, aber davon verschont blieben.

 

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Die Anreise verlief wie immer recht schnell und angenehm. Vom Schiff in die Kleinbahn und danach 200 Meter bis zum Appartementhaus Seestern. Unsere Unterkunft direkt unter dem Dach im vierten Stock war recht spartanisch, aber ausreichend.

 

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Da ich auf borkum.de einen 10% Gutschein ergattert hatte, gönnten wir uns anstatt des typischen Touristen-Klapperdrahtesels ein neues Kalkhoff-Fahrrad für die nächsten zehn Tage.

 

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Letztes To-Do für den Tag war der Strandkorb am Südstrand. Herr Linnemann vom Strandkorbverleih erinnerte sich gleich an mich und gab einen fetten Rabatt, da wir letztes Jahr vergessen worden waren 🙂

 

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Borkum_Südstrand2

 

Nun konnte der Urlaub endlich losgehen! Mit zwei Liegestühlen bewaffnet suchen wir unseren Korb mit der Nummer 201. Als wir unsere rote Luxus-Strandunterkunft erreichten kamen schon wieder die ersten Regentropfen.

 

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Hift ja nichts, dachten wir und verzogen uns in die Wohnung. Kaum hingelegt kam die Sonne wieder. Während Katharina gemütlich schlummerte, zog es mich gleich wieder für eine Radtour nach draußen.

 

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Borkum_Radweg

 

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Das Wetter blieb launisch und sollte es auch bleiben. Während ich ins Ostland fuhr, den Südstrand und den Nordstrand passierte konnte sich der Himmel nicht für oder gegen Sonne entscheiden.

 

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Borkum_Krabbenkutter

 

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Gegen Abend verzogen sich die Wolken und der Badestrand rief nach uns. Mit Bikini und Strandtuch ausgerüstet bezogen wir endlich den Strandkorb und genossen das Treiben am Strand.

 

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Was auf keiner Borkumreise fehlen darf, ist der Besuch des Borkum Grills. Die Imbissbude direkt gegenüber unserer Unterkunft wurde unser Stammlokal für die gesamte Reise. Der Vorsatz „Wir kochen selbst“ war schon am ersten Tag vergessen und wir schlemmten täglich Burger, Pommes und diverse Fleischprodukte.

 

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Borkum_Wildrose

 

Krönender Abschluss des Tages war der Sonnenuntergang am Nordstrand. Mit Live-Musik aus dem Pavillon und einem leckeren Eis genossen wir den rot erleuchteten Himmel und freuten uns auf neun weitere, ereignislose Urlaubstage auf der Insel.

 

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