Traumhaftes Neuengland – Maine. USA 2016

Wir verließen das Motel 6 in Portland ziemlich schnell, das Bad stank bestialisch und in unserem Flur im EG war Tohuwabohu. Entlang der Highway 1 fuhren wir gen Norden zum Arcadia National Park.

Nachdem wir im Auto – das zum Glück unter einem schattigen Baum geparkt war – unseren Reiseführer durchstöbert hatten, war unser erstes Ziel klar: Boothbay Harbour.

 
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Auf dem Weg in die malerische Küstenstadt stoppten wir in der kleinen Fort Edgecomb Historic Site. Was im Reiseführer als bedeutende historische Stätte mit Living History Elementen beschrieben wurde, entpuppte sich als geschlossener Holzbau.

 
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Wir schlenderten etwas um das wunderschöne Gelände mit Blick auf die Bucht. Dies wäre der perfekte Ort für eine Mittagsrast, nur war es dazu leider zu früh…

 
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Die Landschaft in dieser Region entspricht dem klassischen Bild von Neuengland. Strahlend weiße Holzhäuser mit geschmückten Veranden und perfekt gepflegten Vorgärten zogen an uns vorbei.

 
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Boothbay Harbour sollten wir leider nie erreichen, denn irgendwie fanden wir keine Ausschilderung zum angekündigten Hafengebiet.

 
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Dafür strandeten wir in Boothbay East am Ocean View Point. Der kleine Ort bietet kostenlose Parkplätze für Gäste an, die den kleinen Ocean View Walk entlang gehen. Zusammen mit ein paar Einheimischen genossen wir den Ausblick und erkundeten den Strandabschnitt.

 
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Da der Tag bereit etwas vorangeschritten war, beschlossen wir die Beaches ausfallen zu lassen und direkt etwas Strecke zu machen. Beim berühmten Moody´s Diner ergatterten wir direkt und ohne Anstehen einen Fensterplatz und ließen es uns bei einer Portion Lobster und Pie gut gehen.

 
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Als wir gegangen sind, standen bereits mehrere Menschen in der Schlange. Das Diner war gut besucht und wird vor allem auch von Einheimischen frequentiert, trotzdem hat sich ein kleiner Kult um den Ort gebildet.

 
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Wer also ein T-Shirt oder eine Tasse von Moody´s sein eigen nennen will, kann im angrenzenden Shop nach Lust und Laune Shoppen.

Für uns war das nichts, also ging es weiter nach Süden zu Marschalls Lighthouse. Der kleine Leuchtturm liegt an der Südspitze der Bucht und wird über einen Holzpfad auf dem Wasser mit dem Land verbunden.

 
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Die Idylle dieses abgelegenen Orts faszinierte nicht nur uns, sondern auch Heerscharen an Malern, die ihre Staffeleien am Ufer aufgestellt hatten.

 
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Nach dem Besuch des kleinen, ehrenamtlich geführten Museums fuhren wir weiter zum nächsten Leuchtturm. Das Owls Lighthouse liegt in einem kleinen, kostenlosen State Park.

 
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Leider gibt es vom Park aus keine Möglichkeit den Turm ganz zu fotografieren, denn er thront auf einem Baum umzogenen kleinen Felsvorsprung. Der Blick auf das Meer und die vorgelagerten Inseln ist von hier aus trotzdem einmalig.

 
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An einem der kleinen Strandabschnitte des State Parks legten wir eine kleine Pause ein. Leider wurden wir von allerlei Krabbelvieh und Mücken ziemlich schnell wieder vertrieben.

Der Weg durch die kleinen Küstenstädte entlang des Highway 1 ist wunderschön und abwechslungsreich. Am Straßenrand bieten lokale Bauern immer wieder Obst und Gemüse an hin und wieder offenbart sich der Blick auf das Meer und die Bucht.

 
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In Ellsworth legten wir einen kurzen Shoppingstop ein und kauften Lebensmittel für den nächsten Tag im Arcadia National Park. Auch hier stellten wir fest, dass es an der Ostküste deutlich weniger Fast Food-Läden als an der Westküste gibt.

Stark vertreten sind Burger King, Mc Donalds, Subway und Dunkin Donuts. In seltenen Fällen trafen wir auch ein Wendys, Taco Bell oder Friendlys an – als Burger-Fans waren wir in der Hinsicht etwas enttäuscht 🙂

 
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Die Strecke bis zum KOA im National Park zog sich nun etwas. Gegen 19.30 Uhr standen wir endlich vor unserer kleinen Hütte, die erfreulicherweise über eine Insektenlampe und ausreichend Gaze verfügte.

 
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Wer – wie wir glaubt – der Abend müsste nun ruhig verlaufen, irrt gewaltig!

Nachdem der „Wir suchen Big Foot“ –Kinderbus mit einer schreienden Kinderschar das Gelände verlassen hatte, fuhr ungelogen 30 Minuten lang ein dudelnder Eiswagen durch das KOA. Diese Melodie werde ich wohl für den Rest meines Lebens nicht vergessen 🙂

 
Kosten und Organisation
 
 

35 $ p.P. Ü KOA Woodlands

1 $ Donation Marschalls Lighthouse

21 $ Essen Moodys

5,50 $ Taco Bells

12 $ Einkaufen

9 $ p.P. Tanken

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Summe 83,40 $

 

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