Sonne, Autos und Burger in Los Angeles – USA. 2012

 

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Unser Flug nach L.A. ging am 14. September ab Frankfurt a.M. Zum Glück von Heidelberg keine Weltreise und zudem um 13 Uhr auch ganz gut terminiert. Ich brauchte nur eine Stunde zum Flughafen. Meine Studienfreundin Katharina, welche aus Göttingen anreiste, hatte eine deutlich unbequemere Reise zum Flughafen.
Obwohl wir uns – wie wohl alle, die zum ersten Mal über den Teich reisten, im Internet informiert hatten – waren wir uns wegen allem noch etwas unsicher. Wir hatten von schrecklichen Zuständen bei US Airways gelesen z. B. Essen das nicht schmeckt, enge Sitze usw. 🙂 Aber wir waren total zufrieden, es gab eine große Auswahl an Filmen und der Flug war gut auszuhalten.
So unkompliziert bis dahin alles verlief, hatten wir wegen des Umstiegs in Philadelphia doch etwas Sorge, da er ziemlich knapp kalkuliert war. Entsprechend eilig hatten wir es dann auch beim Ausstieg, wo mir auffiel, dass ich noch eine Banane in der Tasche hatte (Einreise mit Obst ist in Californien verboten). „Ach egal, die werfe ich noch schnell vorm Einchecken am Flughafen weg“, dachte ich so und ging weiter. Am ersten Schalter fragte mich der Security noch: „Haben Sie Früchte?“ und ich dachte: „Äh, egal, sagste mal nein.“ und ging entspannt weiter zur Gepäckabholung. Dort liefen dann überall Securitys mit Hunden rum – und: immer noch kein Mülleimer zu sehen. Ich dachte nur noch: „Oh, oh“ und schon erschnüffelte mich ein Hund. Der Versuch der Security zu vermitteln, dass ich kein Englisch verstünde, scheiterte eher und ich musste mit Zeitdruck im Rücken in ein „Obst-Legalisierungs-Raum“, wo ich dann zum Schluss meine nun schon ziemlich gammlige Banane jetzt zum vollkommen legalen Einreisen bekam -lecker 🙂
Was ich in dem ganzen Chaos nicht mitbekam ist, dass Katharina gar nicht erst den ersten Securtitycheck überwunden hatte. Ihre Fingerabdrücke waren nämlich als Deckungsgleich mit einem international gesuchten Drogendealer. Daher war sie derzeit in einem benachbarten Extracheck. Trotz des Dramas schafften wir es dann doch noch pünktlich zum Gate und ich aß endlich meine Banane 🙂
Beim Anflug auf L.A. um 22 Uhr OZ wurden wir dann auch mit einem Lichtermeer über der Stadt belohnt!
An unserem ersten Tag in Los Angeles waren wir einfach nur unendlich begeistert und räumten spontan mit jedem blöden Vorurteil gegen die Amerikaner auf. Aber erst mal zum Anfang:
Nach der Landung um 22 Uhr holten wir unseren knuffigen VW Jetta ab und legten uns gleich im benachbarten Super 8 zum Schlafen – naja, also durch den Jetlag sollte ich die nächsten 4 Nächte gar nicht schlafen, ich lag also eher rum 🙂
Am nächsten Morgen ging dann gleich mal das erste Abenteuer los: Autofahren! Wir dachten nämlich: Navi ist doch was für Anfänger, wir fahren mit Karte (ADAC und Google-Straßenführung) – und was sonst in den USA überall prima funktionieren sollte, scheiterte grandios. Wir gurkten 2 Stunden rum, bis wir endlich vom LAX zu unserer Unterkunft ins Orange Drive Hostel finden sollten.
Den ersten Tag schlenderten wir einfach durch Hollywood. Der Runyon Canyon ist ein toller Tipp, um das Bowl zu sehen. Da waren kaum Touris und es ist eine schöne Strecke, die man am ersten Tag mal abgehen kann. Etwas sportlich sollte man allerdings schon sein, da es ziemlich ansteigt und es oben keine Zäune zur Abgrenzung auf dem Grat gibt. Wir kamen jedenfalls bei 40 Grad ziemlich ins Schwitzen 🙂 Die Aussicht ist dafür einfach super über alle Teile der Stadt!

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