Mit der Dampflok durch den wilden Westen

Mittwoch, 22. August

7:30 Uhr, Ridgeway

Bei 14 Grad und Regen hält uns hier nichts mehr. Schade.

8:00 Uhr, Ouray

Immer noch sehr kalt, aber kein Regen. Hurra! Kurze Wanderung durch die Westernstadt. Früher gefährlicher Westernflair, Saloons und Gefechte auf offener Straße. Heute überteuerte Kunstgalerien, Hipster-Cafés und keiner vor 10 Uhr wach.

9:00 Uhr, Silverton

Noch eine Westernstadt. Fast wir Ouray nur mit Tankstelle und Eisenbahn.

10:10 Uhr, Durango

Noch eine Westernstadt. Fast wir Silverton nur mit mehreren Tankstellen, Supermarkt und Eisenbahnmuseum. Letztes entpuppt sich als vollgestopfte Maschinenhalle voller Loks, Wägen und allem, was zur Eisenbahn dazugehört. Leider geil.

12:00 Uhr, Highway

Lange, lange, lange Fahrt bis in die alte Trailstadt Santa Fe. Wir liefern uns ein Rennen mit dem Regen und verlieren.

17:10 Uhr, Santa Fe, Innenstadt

Alte Hauptstadt, tiefste Provinz. Älteste Kirche der USA geschlossen, Museen geschlossen, Parkplätze bereits alle kostenlos. Nach einem Spaziergang haben pla18:gt uns ein schlechtes Gewissen: hier hätte man noch einen ganzen Tag einplanen müssen. Barockkirchen, Gebäude im Adobe-Stil, bepflanzte Innenhöfe und belebte Plätze können wir heute nur kurz streifen. Sehr schade.

18:30 Uhr, Santa Fe, Innenstadt

Donnergrollen triebt uns ins Auto zurück. Wer sehr billig nächtigen will, muss eben an den Stadtrand fahren. Mit den ersten dicken Regentropfen eilen wir in das Motel 6. Indoorpool und Hot Tub für 29 Dollar die Nacht. Alles richtig gemacht.

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