Leben an der rauhen Nordseeküste – Ein Jahr Ostfriesland 2011

 

Raues Land, raue Menschen

2011 hatte ich das Glück neun Monate im beschaulichen Ostfriesland zu arbeiten und zu leben. Was soll ich sagen, es war eine sehr intensive Zeit. Ich habe gute Freunde kennen gelernt, viele Ausflüge gemacht und unter dem wechselhaften Wetter gelitten.

Gelebt habe ich in der Metropole Aurich. Eine Stadt mit so magischer Anzeihungskraft, dass sie sowohl auf Autobahnanschluss als auch FREIWILLIG (WTF???) auf einen Bahnanschluss verzichtet. Die Auricher haben die absolut berechtigte Angst, dass Touristenmassen ihre vor Attraktionen nur so strotzende Stadt stürmen könnten.

 

 

 

In Aurich gab es mal einen Regenbogen, das zweite Highight Aurichs ist der Carolinenhof. Dort haben sich einmal 30 Leute eine Massenschlägerei geliefert. Aber Scherz beiseite, eigentlich ist es eine sehr schöne Stadt. Oft bin ich am Jadekanal joggen gegangen und habe die Schleuse Kukelorum besucht. Man ich kann euch sagen, da war wirklich immer was los!

 

 

Sonne tanken im Fischerdorf Greetsiel

Einer meiner Einsatzorte war das pitoreske Fischerdörfchen Greetsiel. Teil meines Jobs war es die touristischen Angebote zu testen, also zog ich durch das Dorf und testete einen Biomaris-Gesundheitsdrink, trank Ostfriesentee und fotografierte den Hafen. 

 

 

 

 

 

Aber wer denkt, in Greetsiel sagen sich Hase und Fuchs gute Nacht, der irrt gewaltig! Die findigen Best Ager lassen sich nicht lumpen und haben mich 2011 mit meinem neumodischen Fotoapperat (für alle unter 70 auch als Smartphone bekannt) sofort als Journalisten enttarnt.

Ich habe dies mal nicht aufgeklärt, warum auch? Durch meinen neuen Beruf war ich im Ort sofort bekannt wie ein bunter Hund und genoss besondere Vorteile wie kostenlosen Tee und einen Sitzplatz auf den begehrten Bänken am Wasser 🙂

 

 

 

Ein Besuch im Moor

Regelmäßig besuchten wir die touristischen Highlights Ostfrieslands. Eines davon ist das Ewige Meer. Auf Stegen wandert man durch das feuchte Moorgebiet und entdeckt allerlei Überraschungen.

 

 

 

 

 

Viel Unterwegs in Ostfriesland

Trotz der kurzen Zeit, habe ich sehr viel von Ostfriesland gesehen. Mitten im Winter verschlug es mich mit einer Freundin zum Beispiel nach Baltrum.

Für ein Wochenende hatten wir uns einem Verein Mitvierziger Sportlerinnen aus Aurich angeschlossen. Gegen den Aktionismus der Damen kamen wir nicht Ansatzweise an. Es wurde gekocht, gesportelt und gefeiert während wir schliefen oder maximal spazieren gingen. Von Wellness und Entspannungsurlaub haben die wohl noch nix gehört…

 

 

 

Eine entspannte Atmosphäre hatten wir aber im Schlosspark Lütetburg. Das weitläufige Gelände lädt zum Entdecken und Durchstreifen ein.

 

 

Das Leben an der Küste war eine wirklich interessante Erfahrung. Es gibt viel alte Menschen mit Porzellanhunden in den Fensterbanken und gepflegten Vorgärten. Der Supermarkt schließt um 18 Uhr seine Türen und die große Stadt ist weit, weit weg.

 

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