Last minute! Kunstgeschichte im MET – Mannhattan. USA 2016

Trotz Oropax war es in der letzten Nacht sehr laut und ich habe wegen der Hitze kaum geschlafen.
Die letzten drei Wochen lagen uns nun doch richtig in den Knochen. Aber egal, denn es sind die letzten Stunden in Manhattan und diese wollen gefüllt werden!

 
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Ich wollte mir unbedingt noch das MET anschauen. Das war unbewusst ein sehr guter Plan für diesen Tag, denn die 5th Ave war an diesem Samstag Autofrei und nur für Radler, Skater und Jogger offen. Die Fahrt bis zum MET ging also Ruckzuck 🙂

 
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Da ich wieder mal sehr früh unterwegs war, stand ich nur kurz an und los ging’s!

Das Gebäude beherbergt ewig viele Ausstellungen, die man kaum an einem Tag (geschweige denn an einem Vormittag) schaffen kann. Daher habe ich mir ein paar Bereiche rausgesucht und wollte diese nach und nach „abarbeiten“.

 
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Leider hat mein Plan nur so halb funktioniert: Mit der europäischen Malerei bis 1800 ging es los, aber danach stöberte ich koordinationslos durch die Räume.

 
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Die Ausstellungen waren immer wieder von beeindruckenden Installationen, wie einem italienischen Innenhof, einem japanischen Garten und ägyptischen Gräbern, unterbrochen.

 
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Nach zweieinhalb Stunden war ich dann voller Kunst und Kultur, aber nicht mehr aufnahmefähig 🙂

Mit dem Rad ging es zurück zum Union Square. Im Whole Foods Market (gibt es in New York keine günstigeren Supermärkte ???) gönnte ich mir noch einen 8 $-Salat und genoss das Treiben.

 
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Die Rückreise ist für diesen Tag ein ganz eigenes Kapitel. An diesem Wochenende fielen mehrere U-Bahnen aus oder wurden umgeleitet. Unsere praktische E-Bahn fiel aus und auch sonst war Chaos im Nahverkehr. 

Mithilfe einer App fanden wir eine alternative Strecke zum Flughafen und hieften unser Koffer am frühen Nachmittag in die Metro. Beim ersten Umstieg waren wir aber schon überfordert. Denn wir mussten wegen weiteren Ausfällen doch eine andere Bahn nehmen, die aber wiederum von einem anderen Stieg anfuhr. Am anderen Stieg erfuhren wir, dass die Bahn heute auf dem anderen Gleis fährt…

 
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Oh man! In der Metro haben wir eine Schweizerin getroffen, die auch zum Flughafen wollte und sich uns anschloss. Zum Glück haben uns die New Yorker geholfen! Als wir endlich in der richtigen Bahn saßen, erfuhren wir, dass diese später falsch abzwiegt…

Also sind wir an einer anderen Haltestelle raus und mussten eine andere Bahn nehmen. Zusammen mit mittlerweile noch mehr Leuten, die zum Airport wollten, rätselten wir, wie es nun weiter gehen sollte. Wir waren mutig und nahmen die nächste Bahn und kamen zu unserer eigenen Überraschung endlich zur nächsten Station und stiegen dort in den Airtrain um. Zak – waren wir am Terminal.

Dort ging eigentlich alles ganz fix und wir saßen leider wieder im Flieger zurück nach Hause. Die Rückreise war ein ewiges Hin und Her zwischen Bahn, Straßenbahn, Shuttle und Flugzeug. Ging aber alles gut und selbst der Endgegner: Die Deutsche Bahn spielte mit!

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