In der Hängematte am See – Ile aux Noix. Kanada 2016

Der heutige Tag markierte die Halbzeit unserer großen Ostküstentour. Endlich mal Zeit auszuspannen! Bereits am Tag vorher hatten wir beschlossen unseren Tag in Vermont zu kicken und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Dabei sollte mich natürlich möglichst wenig stören, weswegen ich beim Aufstehen genau den Zeitpunkt abpasste als die Kiddies in das tägliche Feriencamp gefahren wurden. Um das Wachwerden zu vermeiden, kroch ich von meinem Bett einfach auf die Hängematte am Bootssteg und döste vor mich hin während die Sonne immer höher stieg.

 
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Gegen elf Uhr fuhr ich auf Empfehlung von Friederike in das Nachbardorf, wo es einen Rad-Jogging-Weg auf stillgelegten Bahngleisen geben sollte. Die Strecke verlief quer durch die landwirtschaftlich geprägte Landschaft mit Farmen und Feldern.

Leider gab es kaum Schatten und die Sonne brannte gegen Mittag gnadenlos vom Himmel. Zwischendurch gab es immerhin einen Wasserspender auf der Strecke, die ich mitten am Tag quasi alleine für mich hatte.

 
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Nach sieben brutalen Kilometern durch Hitze und Sonne schleppte ich mich zurück zum Haus und zur Hängematte. Dort blieb ich dann auch bis abends und beobachtete den Fluss, las oder hörte Musik.

Als die Kiddies gegen Abend wiederkamen war dann erstmal Schluss mit der Ruhe und wir wurden zum Bespaßen eingebunden. Wegen der irren Hitze aßen wir unsere Abendbrotfrikadellen nicht auf der Terrasse, sondern im Haus. Danach blieben wir alle noch lange im Wintergarten sitzen zum Quatschen und Cola-Whiskey trinken.

 
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Alles in allem ein wunderbarer Erholungstag für Körper und Geldbeutel 🙂

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