„Heiß wie die Vogelspinne“ durch die Hafenstadt – Kiel 2015

Dritte Station meiner Nordtour 2015 war Kiel, die Hauptstadt des „Echten Nordens“ (Mit diesem charmanten Diss gegen Niedersachsen und Meck Pomm wirbt das Land derzeit für sich). Am ersten Tag galt es die Schönheiten der Stadt, die mir bei der ersten Reise entgangen sind, zu entdecken.

 

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Für eine angemessene Besichtigungstour der Stadt mussten wir uns natürlich erst einmal stärken. Die Sonne meinte es für den Moment gut mit uns und wir setzten uns in einen kleinen Biergarten mit Burger, Kaffee und viel Spaß 😀

 

 

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Wir stöberten uns durch mehrere Antiquariate, die zum gemeinnützigen Institution „Lesart“ gehören, in der Lars arbeitet. Natürlich bin ich auch fündig geworden… Meine Reiseliteratur war mittlerweile auf acht Bücher angestiegen und ich war ganz froh, dass ich alles nur noch im Auto verstauen musste.

 

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Die Antiquariate werden ehrenamtlich oder im Rahmen einer Maßnahme betreut und sind sehr liebevoll eingerichtet. Ich hätte mich dort noch viel länger aufhalten können, aber wir mussten gleich weiter zum nächsten Hotspot!

 

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Gemeint ist natürlich die Kieler Förde. Im Wechsel von Sonne, Wind und Nieselregen schritten wir am Ufer entlang und beobachteten die Menschen und das Wasser.

 

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Bei so viel Durcheinander am Himmel, zeigte sich auch ein großer Regenbogen, der sich wie eine bunte Brücke über die Förde spannte. Die Wassersportler ließen sich in ihren Neoprenanzügen durch das Schiewetter nicht beeindrucken.

 

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In Hafennähe entdechten wir im Wasser ein ganzes Rudel Quallen, die sich ein Sonnenbad gönnten – so schien es uns jedenfalls 🙂

 

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Wir ließen den Tag später bei einem Glas Wein im atmosphärischen Studio Kino ausklingen.

Obwohl das nicht ganz stimmt! Abends schauten wir eine – für Kiel – sehr wichtige Dokumentation. Die Kieler Kneipenterroristen sind heute keine Gefahr mehr, aber auf den gefährlichen Straßen der 80er Jahre waren sie heiß wie Vogelspinne auf Ärger aus. Doch schaut selbst:

 

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