Getty Villa – ein bisschen Antike in Kalifornien

Sonntag, 2. September

10:00 Uhr, Solvang, Frühstücksbäckerei

Zum ersten Mal sitzen wir bei einem gemütlichen Kaffee im Café und frühstücken. Das geht in den USA? Ja, klar in Solvang. Das angeblich dänische Dorf bieten einen mitteleuropäisch-skandinavischen Mischmasch aus Fachwerkbauten, irischen Pubs und typisch dänischen Bäckerei. So kurios, so gut.

12:30 Uhr, Santa Monica Mountains

In der Paramount Movie Ranch wurden in den 80ern Hollywoodfilme wie Westworld gedreht. Wir spazieren durch die Kulissen einer Westernstadt mit Saloon, Kirche, Farm und Eisenbahnstation. Leider ist das Kleinod den Waldbränden ein paar Monate später zum Opfer gefallen.

15:00 Uhr, Malibu, Getty Villa  

Mitten in der mondänen Promistadt mit ihren Villen und Luxusyachten erbaute der berühmte Zeitungsmagnat Getty im 20. Jahrhundert seine Villa. In einem Anflug von Neureichenwahn ließ er die Villa die Papyri in Herculaneum 1:1 wieder aufbauen. Das Original kann nicht schöner sein, als dieser weiß im Sonnenlicht gleißende Protzbau.

Die mit dem Wo is Who der antiken Kunst ausgestatteten Ausstellungsräumlichkeiten suchen selbst in Europa ihresgleichen. Ob da immer alles mit rechten Dingen zugegangen ist…

Der Garten mit Teich und rundläufigem Portikus ist das Highlight der Anlage. Das glitzernde Blau des Wassers stehen im Kontrast zu den dunklen Bronzeskulpturen. Feigen- und Granatapfelbäume duften nach Sommer und Sonne.

17:15 Uhr, Los Angeles

Stau. Stau. Stau

18:55 Uhr, Los Angeles, Temple City

Aus Kostengründen verzichteten wir auf einen Hotelaufenthalt in Santa Monica oder Venice Beach. Wir übernachteten stattdessen im weniger bekannten Stadtteil Temple City. Überraschenderweise fanden wir uns in einem florierenden Viertel voller Asiaten wieder. Nichts von Großstadtflair und Hochhäusern. Zu Fuß gingen wir zum lokalen „Wendys“ und setzen uns zu grillenden Einheimischen an den Park im Civic Center.

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