Durch Steppe, Dürre und Trockenheit – Barstow und 29 Palms. USA 2014

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Noch ein Outlet Center!

Mittlerweile fast mit dem Auto verwachsen wollten wir die 300 Meilen von Tulare nach 29 Palms ohne große Schwierigkeiten hinter uns bringen. Als ich morgens lustlos meine altbekannte Waffel kaute und nach ein paar Highlights auf der Strecke schaute, stieß ich auf ein weiteres Outlet Center in Barstow.

Auf jeden Fall bin ich dabei, erkläre auch Katharina. So brachen wir vom einen Shoppingcenter gleich zum nächsten auf. Die Vorfreude war auch bitter nötig, denn der Weg über Bakersfield entlang der kargen Gebirgsausläufer der Sierra Nevada begeisterte uns nach kurzer Gewöhnungsphase kaum.

Die langweiligste Strecke unserer Reise

Trotzdem wünschten wir die nackten brauen Hügel von tiefsten Herzen zurück als wir die langweilige Strecke durch die ebene Mojave-Wüste antraten. Durch die langandauernde Trockenheit blühte die Wüste im Frühjahr leider nicht, sondern präsentierte sich im schlichtestem Braun.

Wie eine Oase tauchte daher nach zwei Stunden Barstow vor unseren Augen auf. Zielsicher fuhren wir auf den Parkplatz des Outlet Centers zu und stürmten in die klimatisierten Geschäfte. Im Gegensatz zu Tulare, das eher von Einheimischen und Einzelreisenden besucht wurde, fuhren im Barstower Outlet Center die Menschen Busweise vor.

Den besten Umsatz macht wohl Sansonite. Gefühlt jeder Zweite brauchte für seine Errungenschaften einen neuen Koffer und rollte mit seinem wahlweise violetten oder quietschgrünen neuen Reisebegleiter durch das Gelände.

Etwas kleiner als das Outlet-Center in Tulare bot Barstow auch weniger stark reduzierte Angebote. Unsere Shoppinglaune hielt sich im Gegensatz zu den Vortagen etwas zurück (mit Hinblick auf das Koffervolumen).

Weit weg von allem, was aufregend ist

Nach einem weiteren, einsamen Höllentrip durch die Wüste waren wir froh wieder Zivilisation zu sehen in 29 Palms. Die langgestreckte Kleinstadt ist relativ reizlos und erinnert an eine der vielen Städte, die sich durch den Durchfahrtsverkehr des Highway entwickelt haben.

Schon einmal zur Vorbereitung schauten wir im Visitor Center zum Joschua Tree National Park vorbei. Neben ein paar Karten, einer gewohnt ausführlichen Ausstellung zur Geschichte des Parks und der mehr als deutlichen Warnung des Rangers kein Wasser zu vergessen gab es hier nicht viel zu tun.

Erschöpft von dem heißen Wetter in der Wüste verbrachten wir den restlichen Tag im Motel vor dem Fernseher mit Honey Boo Boo.

 

Unterkunft

Motel 6 29 Palms (2 Queensize-Betten)

** von ***** Sternen

Essen

Ben & Jerrys: Peanut Buttercup

***** von ***** Sternen

Wetter

33°C 29 Palms

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