Der Sommer in seinen strahlendsten Farben – Conneticut & Massachusetts. USA 2016

Unser erster richtiger Reisetag stand unter dem Motto „Kampf gegen die Hitze“. Trotz Zeitverschiebung schafften wir es immerhin bis sieben Uhr zu schlafen. Natürlich nur mit Oropax, denn neben unserem Fenster waren zwei fette Generatoren angebracht. Das kleine Küstenörtchen Milford zwischen NY und Boston war der perfekte Ort zum Start des Roadtrips.

 
web Walmart Milford
 
web Walmart Milford1
 
web Oreotorte
 
 

Nach und nach grasten wir AAA und Walmart ab. Da wir auch wieder Nächte in KOAs verbringen sollten, deckten wir uns mit Schlafsack, Kissen und Kühlbox ein.

 
web PEZ Orange
 
 

Von einer netten Dame beim AAA hatten wir den Tipp bekommen, die PEZ-Süßigkeitenfabrik im Nachbarort Orange zu besuchen. Spontan suchten wir den dortigen Shop mit einer kleinen Ausstellung zu der Kult-Süßigkeit auf und kaufen – natürlich viel zu viel – ungewöhnliche PEZ-Sorten wie Sour-Ananas oder Grape (übrigens ziemlich eklig).

 
web PEZ Orange1
 
web PEZ Orange Batman
 
 

Auf dem Weg gen Boston stoppten wir kurz hinter New Haven in der idyllischen Kleinstadt Guilford. Die Wohnhäuser mit ihren geschmückten Terrassen, strahlend weißen Vorgärtenzäunen und verknöcherten alten Bäumen im Garten wirkten wie ein Abziehbild des amerikanischen Vorstadttraums.

 
web Guilford Wohngegend
 
web Guilford Patrioten
 
web Guilford Kirche
 
web Guilford Markt
 
web Guilford Katz und Maus
 
 

Etwas abgelegen von der gemütlichen Innenstadt, die sich um eine große Rasenfläche gruppiert, steht das Hyland – House. Von einer netten Volunteer in einem mittelalterlichen Hofkleid??? bekamen wir eine Führung in die Wohnräume eines der ältesten Häuser der Stadt.

 
web Guilford Hyland House
 

Bis in das 16. Jahrhundert reichen dessen Wurzeln und W. Hyland war damals der reichste Mann vor Ort. Vergleicht man diese „Hütte“ mit den Schlösschen oder Stadthäusern der kleineren Adligen und wohlhabenden Bürger in der europäischen Barockzeit, wird einem bewusst, wie tief die Fallhöhe für viele Auswanderer aus Europa nach Amerika gewesen sein muss.

Das Thermometer war mittlerweile auf über 35 Grad angestiegen und Klimaanlagen kannte man im 16. Jh. wohl auch noch nicht. Als wir das Haus wieder verließen, war jedenfalls erstmal Schluss mit Besichtigungen und wir gönnten uns einen Mittagssnack.

 
 
web Mittagessen
 
web Guilford Innenstadt
 
 

Da es schon 14 Uhr war und die Luft stickig as hell kickten wir das Hafenstädtchen Newport aus dem Programm und fuhren stattdessen zum Wrentham Premium Outlet. Vorrangiger Grund: Klimaanlage im Shoppingcenter 🙂

Leider lud der aktuelle Wechselkurs (1 Euro = 1,06 $) so gar nicht zum Shoppen ein. Ich kann aber schon verraten, dass uns das nicht wirklich vom ausgiebigen Shoppen abhielt und der Koffer am Ende der Reise wieder zum Bersten vollgestopft waren…

 
web Outlet
 

Dort schlenderten wir etwas durch die einzelnen Geschäfte, aber gaben relativ schnell unserer Müdigkeit nach und fuhren zum KOA in Middleborough, wo wir aus Kostengründen diese Nacht blieben. Immerhin habe ich eine Lewisjeans für 17 $ erworben 😀

Unsere kleine Hütte lag glücklicherweile etwas abseits, denn wir ich beim Joggen bemerkte, tummelte sich der Campingplatz nur so vor Hunden, Familien und Teenagern.  Eine zweite böse Überraschung machten wir übrigens am nächsten Morgen: Wegen der abartigen Luftfeuchtigkeit waren alle unsere Sachen im Koffer klamm. Der muffelige Geruch wurde so schon ab dem ersten Tag unserer Reise ein ständiger und zuverlässiger Begleiter…

 
web KOA Middleborough
 
 
Kosten und Organisation
 
 

41 $ p.P. KOA Boston / Cape Cod

17, 95 $ Shoppen Wrentham Outlet Center

3,70 $ PEZ

40 $ Walmart

5 $ p.P. Kühlbox Walmart

5 $ Müsli-Joghurt in Guliford

3 $ Eintritt Hyland House Guilford

20 $ Supermarkt Middleborough

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Summe 135,70 $

 

 

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