Der Central Park von A bis Z und große Kunst im MoMa – Manhattan. USA 2016

An unserem letzten Urlaubstag hatten wir uns entschlossen getrennte Wege zu gehen. Manhattan hat so viel zu bieten und wir hatten nur so wenig Zeit, sodass jeder selbst entscheiden konnte, was er sehen möchte.

Während Katharina den Tag ruhiger angehen ließ, saß ich pünktlich um 9.30 Uhr wieder auf dem Drahtesel.

 
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Zuerst schaute ich nochmal beim Times Square vorbei, denn dieser kam an unserem ersten Tag etwas zu kurz.

Ich streunte durch das Menschen-Auto-Gewimmel am Platz und hörte, wie an allen Touristenhotspots der Welt, viele vertraute deutsche Stimmen…

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Gestärkt durch einen kostenlosen Bonbon im quietschbunten Hershey-Store ging ich zu Fuß bis zum nahe gelegenen Central Park.

 
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Am Parkeingang warteten schon viele Kutschen: Geschmackvoll in weiß und lila sowie mit albernen Puscheln auf den Pferdeköpfen 🙂

Ich schnappte mir das nächste Citi Bike und radelte bis zur nächsten Station in der 72. Straße durch den Park, der bis dahin sogar noch von Autos befahren wird.

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Vom Strawberry Field, das ist die Stelle an der John Lennon erschossen wurde, wanderte ich einmal quer an Bow Bridge vorbei zum anderen Parkende.

 
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Die Bow Bridge ist aus vielen Filmen und als besonders romantischer Ort für Heiratsanträge beliebt. Mir war hier irgendwie zuviel los und den Bootstau im See fand ich auch nicht besonders romantisch – trotzdem eine schöne Parkanlage!

Mit dem Rad ging es weiter bis zum Conservatory Garden. Zumindest theoretisch… Leider habe ich keine der angezeigten Radstationen gefunden. Nach einer ewigen Irrfahrt, die mich fast bis zum Hudson River führte, konnte ich mein Rad endlich – völlig entnervt und durchgeschwitzt – abstellen. Im Whole Foods Market holte ich mir einen mega gesunden Salat und setzte mich am The Pond auf eine Bank zum Leute und Vögel beobachten.

 
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Zu Fuß marschierte ich dann fleißig weiter bis zum Conservatory Garten. Dieser wurde im 19. Jahrhundert nach europäischen Vorbildern angelegt. Hier am nördlichen Parkende ist weniger los und die Gartenanlagen sind sehr idyllisch.

 
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Nachdem ich wieder etwas Kraft gesammelt hatte (es waren immerhin über 30 Grad und die Luft war wahnsinnig stickig) spazierte ich querfeldein zu den Sportfeldern und dem riesigen Reservoirteich.

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Als ich zum Turtle Pond kam, war es mit der Ruhe auch wieder vorbei. Der Garten und das idyllische Shakespeare-Schloss sind sehr schön, aber auch sehr überlaufen.

 
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Anschließend kam ich an einem großen Springbrunnen vorbei und konnte dort einer Live-Acapella-Band lauschen. Was für ein toller Abschluss für den Parkbesuch!

 
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Da es nun schon fast 16 Uhr war, hieß es: Aufbruch ins MoMa!

Ab 16 Uhr gibt es hier freitags freien Eintritt für alle. Ich erwartete lange Anstehzeiten, aber es war alles sehr gut organisiert und ich stand nur 5 Minuten in einer Schlange um den Block. In der Schlange werden die Freitickets verteilt und schwupp war ich schon drin.

Wie im Reiseführer empfohlen arbeitete ich mich von oben nach unten.

 
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Das Museum war insbesondere bei Highlights wie Picasso, Mondrian, und Dali ziemlich voll – aber in den Bereichen, wo weniger bekannte Künstler ausgestellt waren, war es ein angenehmes Ausstellungsklima.

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Das Treppenhaus und der Garten dagegen waren irre voll und es gab viel Gedränge.

 
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Ich schlenderte durch die Räume und musste vor allem bei den ganz modernen Installationen feststellen, dass Moderne Kunst – mit Ausnahmen – eher nix für mich ist…

 
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Die Fotoetage, die mich sehr interessiert hätte, war leider geschlossen, aber dafür schaute ich mir die Sonderausstellung zu Nan Goldins berühmte Videoinstallation „Ballade von der sexuellen Abhängigkeit“ an.

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Ich habe danach noch einen Blick in eine komische Ausstellung über Spiritualität, Magie und übersinnliche Phänomene um 1900 geworfen, u.a. mit Werken von Sir A.C. Doyle und Houdini. Hat sich mir aber irgendwie nicht erschlossen…

 

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