Auf Umwegen zum Highway 1

Samstag, 1. September

12:00 Uhr, Monterey

Wir sitzen genervt beim Burgerbrater “Jack in the Box”. Der Highway 1, den wir heute bis Morro Bay entlang fahren wollten, ist gesperrt.

Wir müssen nun nicht nur durchs Inland fahren, sondern auch einen zweistündigen Umweg auf uns nehmen.

15:00 Uhr, Gila State Forest

Nach einer stundenlangen Fahrt durch öde Landwirtschaftsgebiete, Plantagen und kahle Hügel gelangen wir in eine Militärzone. Auf dem Schild steht: Für den Durchgangsverkehr geöffnet. Hmm… haben wir das richtig verstanden? Oder werden wir gleich abgeschossen?

15:15 Uhr, Gila State Forest

Wir waren so mutig und wurden belohnt. Eine Nebenstraße schlängelt sich durch unberührte steppenartige Landschaften. Helle Gräser werden von knarzigen Bäumen unterbrochen. Langsam nähern wir uns dem bezaubernden Wald.

16:10 Uhr, Highway 1

Nach einer wunderschönen Fahrt durch den weitestgehend unberührten Wald blicken wir auf das azurblaue Wasser des Pazifik.

Entlang der berühmten Küstenstraße fahren wir in das Küstenstädtchen Morro Bay.

16:40 Uhr, Morro Bay

Die pitorekse Küstenstadt begrüßt Besucher mit zwei Sehenswürdigkeiten: dem Morro Rock, einem Felsmassiv am Strand, und den vier Schornsteinen einer örtlichen Industrieanlage. Charmant!

17:25 Uhr, Morro Bay Außenbezirke

Durch einen dunkle Nebelwand sind wir in die dunklen Außenbezirke der Stadt gelangt. Hier lebt das einfache Volk. In einer kleinen Lokalität hinter der Straße mit den frei laufenden Hunden essen wir das fettigste Essen unserer Reise: mexikanisches Allerlei mir Nachos.

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