ArchivPerlen – Abenteuer Strandurlaub aus Kinderaugen. Borkum 1994 – 1998

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Reisetraditionen gibt es in jeder Familie. Wer mit Kindern verreist, weiß das Vertraute zu schätzen und lässt sich nicht gerne auf Abenteuer ein. So war es auch bei uns.

Urlaub ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb immer schwierig. Weite Reisen eigentlich ausgeschlossen. Da war die Nordseeinsel Borkum – nur 3 Fahrstunden entfernt – ein perfektes Ziel. Zudem ist die Insel meiner Mutter schon seit Kindertagen bekannt.

Mein Großvater war dort als Jugendlicher im Krieg stationiert. Auch wenn es sicherlich schönere Erinnerungen im Leben gibt, zeigte er dennoch regelmäßig seinen Kindern und später Enkeln die Insel und die alten Weltkriegsbunker.

In diesem Beitrag gebe ich einen kleinen Einblick in meine kindlichen Erinnerungen an die Urlaube auf Borkum von 1994 – 1998. Damals war ich eine fleißige Tagebuchschreiberin. Ich habe die Berichte ohne Korrektur der Grammatik übernommen. Sonst ginge ein Großteil des Charmes sicher verloren.

Sonnenuntergang auf Borkum

Heißer Sommer und Badewetter im Jahr 1997

19.07.1997

Der 19.7.1997 heute morgen um 4 Uhr sind wir zu Borkum – haben gefahren. Wir sind mit der Fähre nach Borkum gefahrn. Dann sind wir mit dem Zug in die Stadt gefahren. Später kamen wir in unsere luxiöse Wonung. Wir räumten ein. Dann aßen wir in der Grillbude „Pommes“. Nachmittags waren wir am Strand.

20.07.1997

20140924_071008Der 20.07.1997 morgen haben Anne und ich Brötchen geholt. Dann haben wir gefrühstückt. Später gingen wir an den Strand. Mittags aßen wir am Starnd eine Bockwurst. Dann spielte ich mit Christiane und CO. Sandbacken. Dann badeten wir. Dann spielten wir bis Abends im Sand. Abends gab es Spagetti.

21.07.1997

Heute regnete es wir sind zu einer Schlangenausstellung geganen. Dann aßen wir im „Grill“ mittag. Dann gingen wir ins Kino „Mathilda“. Später kaufte ich mir ein Katzen Tamaotchi. Dann gingen wir an den Strand. Dort trafen wir Chrissi und Co. Dann sind wir in ihre wonung gegangen dann gings nach Hause.

22.07.1997

Der 22.7. morgens wir schönes Wetter Anne kaufte sich ein Tamagotchi. Dann gings zum Strand. Mama badete mit. Wir waren den ganzen Tag dort.

… hier brechen die Aufzeichnungen ab 🙂

 

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Borkum im Stürmischen Herbst von 1998

1. Tag (18.10.1998)

Heute standen wir um 6 Uhr auf. Wir frühstückten und fuhren los. Wir fuhren ca. 3 Stunden. Um 10 Uhr waren wir am Hafen. Papa und ich brachten das Auto in die Unterkunft und Anne und Mama kauften Schifffahrkarten.

Danach trafen wir uns wieder und gingen an Bord. Als das Schiff dann endlich! nach 15 minütiger Verspätung ablegte, spielten wir Karten. Als wir die Häfte der Strecke rum hatten gingen wir über 🙂 Deck. Da war so ein starker Wind das ich mich nach hinten in den Wind legen [konnte], sodass ich nicht umkippte. Dann aßen wir mittag.

Als das Schiff dann anlegte saußten wir schnell zur kleinen bunten Bimmelbahn. Sie brachte uns in 15 minuten zum Mini Bahnhof. Ach ich habe noch gar nichts von der Strecke erzählt. Also, wir fuhren durch viel Landschaft. Gerade als wir ausstiegen fing es an zu regnen. Wir stellten uns unter aber es hörte bald auf.

Dann gingen wir zu Herr Plesse. Er bestellte ein Taxi. Als es kam fuhren wir zu unserem Haus. Es hat einen Garten hinter ihm sind Dünen und dahinter ist das Meer. Innen ist alles schön Renoviert.

Oben sind: ein Kinderschlafzimmer, ein Bad, ein Erwachsenen Schlafzimmer

Unter sind: ein Kinderschlafzimmer, eins für Erwachsene, Stube, Bad, Küche.

Als wir uns erstmal richtig eingereumt haben gingen wir zum Strand. Uns bließ ein Starken Wind ins Gesicht. Es gab viele Muscheln. Ich fand eine hälfte einer Außter. dann gingen wir die Promenade entlang. danach gingen wir in die Stadt zur Eisdiele. Papa und ich aßen nicht auf. Dann gingen nach Haus.

Zu Haus angekommen guckten wir ins Glozofohn. Nach einer Weile gingen Anne und Mama los zum Abendbrotessen holen. Sie kamen nach einer Stunde wieder und brachten Pommes mit die nicht Schmeckten. Dann guckten wir Fernseher. „Merlin“ hieß der Film. nach der 3. Ermahnung gingen wir ins Bett und schliefen.

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2. Tag (19.10.1998)

Ich wachte morgens um 8.00 Uhr auf. Dann schrieb ich Tagebuch. Darauf kam Mama und dann mussten wir aufstehen. Unten war Papa schon.

Er sagte, dass Mama nicht genug Brötchen mitgebracht. Also fuhr ich los und holte noch mal 3 Brötchen. Dann aßen wir frühstück.

Irgentwann gingen Anne und ich raus in die Dünen und ließen Drachen steigen. Es klappte nicht, denn er wollte nicht steigen. Deshalb gingen wir zurück. Später gingen wir mit Mama zum Strand. Anne ließ Drachen steigen und ich stand auf den Wellenbrechern und sprang über die Wellen.

Dann ging er kaputt. Also gingen wir nach Haus. Zuhaus aßen wir Spagetti. Danach gingen wir zum Minigolf. Dann bummelten wir. Zuhause aßen wir Abendbrot, danach gingen wir zu Bett.

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3. Tag (20.10.1998)

Morgens weckte uns Mama. Dann holte ich Brötchen. Zunächst aßen wir Frühstück. Danach gingen wir Drachensteigen. Aber wir kammen mit dem Drachen nicht zurecht.

Dann gingen wir nach Haus. Zunächst gingen wir Essen. Danach bummelten wir. Dann gingen wir b.z.w. Papa und ich auf den Leuchtturm. Als wir dort waren gingen wir nach Haus. Wir sahen fern und aßen. Dann ging ich ins Bett.

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4. Tag (21.10.1998)

Morgens gingen wir runter. Danach ging ich Brötchen holen. Dann aßen wir rühstück. Zunächst wollten wir zum Starnd gehen, weil es so viel Wind gab. Aber es war ziehmlich regnerisch und windig.

Also gingen wir plitschnaß ins Aquarium. Da gab es viele Fische. Dann gingen wir nach Haus und aßen. Nachmittags gingn wir bummeln. Wir trennten uns: Mama und Anne und ich alleine. Ich kaufte: eine Cassette, ein Glasfisch (Zeichnung).

Wir trafen uns um 14.15 Uhr wieder. Dann gingen wir nach Haus. Ich gung noch mal mit Papa zum Briefkasten. Zuhause aßen wir Abendbrot. Dann gingen wir ins Bett.

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5. Tag (22.10.1998)

Morgens weckte uns Mama. Dann holte ich Brötchen. Zunächst aßen wir Frühstück.

Danach gingen wir uns Museum. Es war langweilig. Da war eine alte Waage. Ich wog mich darauf. Es kostete 30 Pfennig.

Dann gingen wir Minigolf spielen. Diesmal war ich zweit letzte. Danach gingen wir Essen. Ich aß nur Pommes. Zunächst gingen Anne und ich einkaufen. Anne kaufte für 7 DM Süßes und ich kaufte 2 Fische aus Glas.

Dann gingen wir nach Haus. Zunächst gingen Mama und ich Muscheln sammeln. Wir kamen um 17 Uhr zurück. Dann tranken wir Kaffee. Als wir aufgegessen hatten guckten wir Fern. Danach aßen wir und gingen ins Bett.

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6. Tag (23.10.1998)

Morgen war ein sehr starker Sturm. Mama holte ür mich Brötchen. Dann aßen wir Frühstück. Es regnete, deshalb spielten wir Karten. Den ganzen Morgen, ich war die Mittlere.

Dann holte Mama Mittag vom Grill. Als wir aufgegessen hatten spielten wir wieder Karten. Danach um 3 Uhr gingen wir in die Stadt. Ich kaufte mir 1 Fisch und 2 Delphine aus Glas.

Mama, Papa und Anne holten Karten für die Rückfahrt morgen. Aber in würglichkeit wollte ich nicht nach Haus. Wir trafen uns um 17 Uhr wieder und gingen nach Haus. Da packten wir Koffer. Dann aßen wir Abendbrot. Danach guckten wir fern und gingen ins Bett.

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7. Tag (24.10.1998)

Heute ist abreise.

Morgens wurden wir geweckt. Ich fuhr ein letztes Mal zum Bäcker. Zuause aßen wir Frühstück. Dann packten wir zuende. Um 10 Uhr gingen wir zum Bahnhof. Dort kaufte ich mir ein letztes Mal die Cassette „Reiterhof Dreililien“.

Dann fuhr der Zug weg. Als wir ankamen war das Schiff schon voll. Das Schiff fuhr 1,5 Stunden. Als wir in Emden waren gingen wir zum Auto. Wir fuhren ca. 3,5 Stunden.

Zuhause begrüßten wir Oma, Opa und Lia und die Katzen. Dann ging ich duschen danach guckte ich fern. danach aßen wir Abendbrot. Zunächst ging ich ins Bett.

 

 

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