Hoch in die Lüfte – Los Angeles. USA 2014

20140322_192819Das Abenteuer dieser Reise begann schon auf dem Hinweg. Katharina, eine ehemalige Studienfreundin, und ich flogen schon das zweite Mal von Frankfurt aus nach Los Angeles. Sie reiste aus Göttingen an und ich aus Heidelberg. Treffpunkt war 9.20 Uhr. Abflug pünktlich um 12.05 Uhr.

Chaos bei der Anreise

Heidelberger Hauptbahnhof. Ich warte. Die Zeit verrinnt – eins, zwei, fünf Minuten. Ganze 10 Minuten kam S-Bahn zu spät. So ein Mist, denn entgegen der allgemeinen Meinung, habe ich noch einen relativ festen Glauben an die Zuverlässigkeit der Bahn. Daher dachte ich 12 Minuten Umsteigezeit, kein Problem für mich. In Mannheim hetzte ich also innerhalb von zwei Minuten zum Gleis 1 und erreichte knapp meinen ICE. Endlich Ruhe dachte ich, aber nein. In Frankfurt angekommen wundere ich mich – „Wo ist eigentlich Katharina?“ Von einem Angestellten erfuhr ich, dass US Airways vor ein paar Tagen auf das Terminal 2 umgezogen war. Katharina war irgendwo verloren, konnte ich bis heute nicht klären. Letztendlich fanden wir uns doch noch am Terminal 2 – sie war mit der Bahn gefahren, ich mit dem Bus.

Endlich in der Luft

Trotz der stressigen Anreise, ging es am Terminal nun ziemlich entspannt weiter. In Frankfurt waren wir in 20 Minuten vom Check In bis zu unserem Gate gelangt. Der Flug bis zu unserem Zwischenstopp in Philadelphia war angenehm. Wir hatten genug Platz in unserem Airbus 330 und es gab das obligatorische „Chicken or Pasta“- Menue. Beim Flugzeugessen könnte ich schwören, dass es sich seit Jahren nicht ein bisschen geändert hat. Drei Filme und eine unkomplizierte Immigration später saßen wir im Flieger nach Los Angeles. Diese Strecke ist für mich immer die Schlimmste: Sechs Stunden in einer engen Sardinenbüchse, keine Filme und nach einer Stunde schlafen alle außer mir. Die Quälerei wurde letztendlich mit einem sternenklaren Blick auf das leuchtende Los Angeles bei Nacht belohnt.

24 Stunden auf den Beinen

Nach unserer 18-Stunden-Reise waren wir nun ziemlich zerknautscht, aber jetzt bei 21 Uhr Ortszeit sollte es erst richtig losgehen! Erst einmal durften wir eine Stunde auf unsere Koffer warten, um dann von einem missmutigen Taxifahrer „Nehmt doch lieber den Shuttle“ zu Dollar Rent-a-car chauffiert zu werden. Die Taxifahrt zahlte sich wieder einmal aus. Wir mussten zwar eineinhalb Stunden in der Schlange stehen, aber die Leute, welche mit dem Shuttle in der Gruppe kamen, warteten definitiv länger. Wir lieben das Risiko, daher haben wir wieder die billigste Fahrtzeug-Kategorie gewählt. Zum Glück stand dann neben drei Sparks auch noch ein einsamer Nissan Sedan mit vier Türen und einem geräumigen Kofferraum. Den schnappten wir uns sofort und verirrten uns peinlicherweise beim Weg von Rent-a-car zum Flughafen Motel 6. Wir besichtigen unfreiwillig ein paar soziale Randbezirke von Inglewood und erreichten nach 24 Stunden Reisezeit endlich das Motel 6.

Unterkunft
Motel 6 LAX (2 Queensize-Betten 40 $ p.P.)
** von ***** Sternen
Essen
US Airways (Chicken – kostenlos)
** von ***** Sternen
Wetter
17°C Ortstemperatur in Los Angeles
Ausgaben
20 $ Taxifahrt
80 $ Motel 6

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