10 beeindruckende Kirchenbauten rund um Eriwan – Eriwan. Armenien 2009

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Ashtarak Ciranavor

Nach einer problemlosen Anreise und der Unterkunft in einem grausigen Hostel in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, fuhren wir schon am ersten Morgen zu unserem ersten Studienobjekt. Ashtarak war die frühere Hauptstadt Armeniens und beherbergt eine Vielzahl an historischen und modernen Kirchenbauten. Zum Aufwärmen schauten wir uns Ciranavor, eine halb verfallene Ruine aus dem 10. Jahrhundert an.

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Ashtarak Karmravor

Während Ciranavor eher ein Geheimtip inmitten eines Wohngebietes ist, wird die Kirche Karmravor touristisch betreut. In Armenien bedeutet das, dass ein alter Mann mit halbgaren Informationen zur Geschichte des Baus wirbt. Karmravor ist vom Bautyp her eine Kreuzkuppelkirche, welche uns im Laufe unserer Reise noch sehr oft begegnen sollte.

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Ani

Die Festung Ani aus dem 5. Jahrhundert wurde über die Jahrhunderte armenischer Geschichte immer wieder verändert und ausgebaut. Wie ein Mahnmal ragt die Kirche heute aus dem Trümmerfeld der einst mächtigen Stadt des 10. Jahrhunderts heraus. Auf einer kleinen Anhöhe gelegen bietet sich dem Besucher ein Panoramablick auf die schier endlose Steppe.

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Aghtsk

Von der ehemaligen Kirche in Aghtsk haben sich leider nur sehr wenige Überreste erhalten. Als eine nahegelegene Grundschule von unserem Besuch erfuhr, verlagerten sie ihren Unterricht spontan nach draussen, um uns eine Vorführung ihres Theaters zur Geschichte des Ortes zu zeigen.

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Hovannavank

Die Kirche Hovannavank war leider von einem großen Baugerüst umgeben. Die Einwohner ließen sich trotzdem nicht davon abhalten, ihre Waren feilzubieten. In Armenien sind die Kirchen bis heute nicht nur Ort des Glaubens, sondern auch Teil des alltäglichen Lebens.

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Saghmosavank

An einer beendruckenden Schlucht liegt die große Klosteranlage von Saghmosavank. Im 13. Jahrhundert bauten Mönche ihr Gotteshaus direkt am Abgrund.

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Ambert

Über eine lange Serpentinenstraße entlang einer großen Schlucht gelangten wir im Licht der untergehenden Sonne zur Festungsanlage Ambert. Ambert liegt auf einer Landzunge, die natürlich durch zwei Flüsse gebildet wird. Um auf die Anlage zu gelangen, mussten wir einen schmalen Felsweg am Rande der Schlucht gehen. Der Zugang wird über die ganze Landzunge durch eine über 10 Meter hohe Mauer verdeckt. Nach einer recht riskanten Kletterei über den Weg eröffnet sich uns eine große Fläche innerhalb der Festung.
Im Abendlicht besichtigten wir die dunkle Keuzkuppelkirche.

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Ereruk

In einer felsigen Wüstenlandschaft rund um Eriwan befindet sich die Hallenkirche von Ereruk. Der gewaltige Bau befindet sich derzeit ohne Aussicht auf Rettung im Verfall. Bei unserem Besuch trafen wir auf eine alte Frau, die auf Suche nach Holz durch die Gegend streifte.

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Zwantnotz

Die wuchtige Kirche von Zwartnoz hat ihre Wurzeln im 7. Jahrhundert. Unter dem Namen „Kathedrale der Engel“ wurde der Bau schon im Mittelalter wegen seiner außergewöhnlichen Architektur berühmt.

Die Mischung aus einem quadratischen Grundriss durchbrochen von vier halbrunden Konchen und mit einer Kuppel steht am Anfang der Entwicklung der Kirchenarchitektur zum bis heute im Armenien üblichen Kreuzkuppelbau.

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Etschmiadzin Kathedrale

Sicherlich einer der bekanntesten Kirchenbauten in Armenien ist die Kathedrale von Etschmiadsin. Noch heute Sitz des Metropoliten der armenischen Kirche, präsentiert sich der wuchtige Bau in einer gepflegten Anlage.

Besondere Bekanntheit haben auch die Katschkare (armenische Kreuzsteine) auf dem Kirchhof.

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